Je mehr Solarstrom Sie selbst verbrauchen, desto wirtschaftlicher Ihre PV-Anlage. Sieben Massnahmen für mehr Eigenverbrauch.
PV-Speicherlösung bietet unabhängige Schweizer Solar-Informationen. Dieser Beitrag ist Teil unserer Wissensreihe zu Photovoltaik, Förderung und Wirtschaftlichkeit.
Eingespeister Strom bringt 8 Rp/kWh. Selbst verbrauchter Strom spart 32 Rp/kWh ein. Pro selbst verbrauchter kWh gewinnen Sie also 24 Rp. Bei einer typischen 10 kWp Anlage mit 9'500 kWh Jahresertrag bedeutet ein um 10 % höherer Eigenverbrauch zusätzliche CHF 228 / Jahr.
Geschirrspüler, Waschmaschine, Trockner — diese laufen typisch 1–2 h. Mit Smart Plugs (z.B. Shelly) können Sie sie über PV-Steuerung erst dann starten, wenn Überschuss vorhanden ist.
Mit einem PV-Überschuss-Heizstab im Warmwasserspeicher (kostet ca. CHF 800 inkl. Steuerung) können Sie überschüssigen Solarstrom in Warmwasser umwandeln — sehr effizient.
Moderne Wärmepumpen können vom Energiemanager Signale entgegennehmen. So heizt die WP tagsüber den Puffer auf und schaltet nachts weniger — ohne Komfort-Verlust.
Wenn möglich, das E-Auto über die PV-Überschuss-Funktion der Wallbox laden (PV-Wallbox-Lastmanagement). Damit fliessen 50–80 % der Ladekapazität direkt vom Dach.
Ein 8–10 kWh Speicher hebt den Eigenverbrauch typisch von 30 % auf 60–75 %. Investition vs Ertrag ist je nach Profil grenzwertig — siehe unsere Rechnung "Speicher: ja oder nein?".
Programmierbarer Backofen, Wäschetrockner mit Startzeitwahl — kleine Verhaltensänderungen können den Eigenverbrauch deutlich heben, ohne Investitionen.
Profi-Lösungen (SolarLog, Solar-Manager, Helion) bündeln alle Steuerungen — kosten CHF 1'500–3'000, sind aber für komplexe EFH mit WP+E-Auto+Speicher fast unverzichtbar.
Anlagengrösse, KLEIV-Förderung, Eigenverbrauch und Amortisation für Ihr Objekt — schriftlich, ohne Anruf-Drücker.